Gästebuch
 

Stanislaw Lem und das Palatin Project

Stanislaw Lem, Science-Fiction Writer and Philosopher Stanisław Lem war ein polnischer Philosoph, Essayist, Satiriker und Science-Fiction-Autor. Seine Bücher wurden in 41 Sprachen übersetzt und in mehr als 27 Mllionen Exemplaren verkauft.

Seine Arbeit befasst sich mit den philosophischen Aspekten des technischen Fortschritts, den Charakteristika von Intelligenz und der Unmöglichkeit von Kommunikation und Verständigung.

Einige davon sind reine Fikiton, andere sind Essays oder Philosphie-Bücher. Die Inspiration der ungeheuer kreativen, phantastischen und weitsichtigen Werke Stanislaw Lems haben den Weltraum-Faktor zu meinem musikalischen Schaffen hinzugefügt, insbesondere der Roman Der Unbesiegbare. Mehr Details über Stanislaw Lem, sein Leben und seine Werke gibt es -> hier.

 

Musik trifft Poesie

Robert Graves, Poet.Wie oft kommt es vor, daß kleine Missgeschicke oder winzige Zufälle etwas Unvorhersehbares in Gang setzen. Einer dieser kleinen Zufälle wollte es, daß im vergangenen Sommer zwei Iren – beide aus Dublin – das Weinfest in unserem Dorf besuchten.

Dort begegeneten wir uns; da ich stets auf der Suche nach interessanten Leuten bin habe ich die beiden gleich hinter ein Mikrophon gestellt und sie davon überzeugt, daß sie einige Gedichte des deutsch-irischen Schriftstellers Robert Graves rezitieren sollten. Das haben die beiden freundlicherweise auch getan.

So kommt es nun, daß ich im Besitz von Aufnahmen aus dieser Situation bin. Nach einigem experimentieren und versuchen, diese Gedichte in mein musikalisches Werk einzupassen hatte ich eine erste Komposition geschaffen. Hier ist das Gedicht Always vertont; das Resultat begeistert mich gleichermaßen wie der kreative Prozess, dieses Resultat zu erreichen. - So angespornt fasste ich den Entschluss, ein ganzes Album den Gedichten des englischen Schriftstellers, Gelehrten und Poeten Robert Graves zu widmen. Dieses Album wird den Titel Electron tragen und voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2009 erscheinen.


 Enthusiasmus für Musik aus Strom

Es war ein weiter Weg für die elektronische Musik, um ihre gegenwärtige weltweite Verbreitung und Popularität zu entfalten. Es war ein weiter Weg, von den ersten zaghaften Schritten und monströsen Maschinen zu den Klängen der modernen Gesellschaft. Und so gibt es naturgemäß eine lange Liste von Leuten, die diesen Weg beschritten haben. Pioniere, die jegliche Widerstände überwanden, sich nichts daraus machten daß die Öffentlichkeit ihre Arbeit ignorierte oder sie gar als verrückte Spinner abstempelte

Wenn Sie mehr über die Urväter und Pioniere der EM lesen möchten, so klicken sie hier. Sollten Sie das Gefühl haben, daß ich jemanden in dieser Auflistung vergessen habe, oder daß ich fehlerhafte Angaben gemacht habe, so zögern Sie bitte nicht mich zu kontaktieren. Ich werde mit Vergnügen neue Einträge hinzufügen oder vorhandene Fehler korrigieren. 


 Inspiration mit Urherberrechtsschutz

Ghost in the Shell. Es gibt eine kleine Anzahl von Songs, die ich nicht veröffentlichen kann: zu ihrer Produktion verwendete ich Material wie Samples oder Aufnahmen von gesprochenen Dialogen die aufgrund des Urheberschutzrechts geschützt sind. Da ich von den Rechteinhabern nicht die Genehmigung zur Verwendung des Materials erhalten habe, müssen diese Songs nun weiterhin unveröffentlicht bleiben. Die meisten davon sind nicht der Rede wert; aber bei zwei dieser Titel finde ich es sehr schade. Two Cybernetic Bodies und Elyseeum–A little Young enthalten Samples aus dem 1995 erschienenen Animé „Ghost in the shell“.  Dieser Film von Masamune Shirow kann zurecht ein Meisterstück aus dem Genre der Science-Fiction genannt werden.

Die Copyrights liegen bei Kodansha Ltd. Tokyo, und dort erteilt man keinerlei Lizenzierung zur Verwendung des Materials. Diese Haltung muss und will ich respektieren. Dennoch: da mich der Film sehr beeindruckt hat, möchte ich hier die Gelegenheit nutzen und Ihre Aufmerksamkeit auf diesen Anime lenken. Zwar kann ich meine Musik die hieraus Teile verwendet hat nicht zugänglich machen, aber ich kann sehr wohl ein paar Zeilen über den Film schreiben. Bei Interesse klicken Sie -> hier.
 

Elisha Gray und der erste Synthesizer

Elisha GrayDie erste bekannte Aufführung eines elektronischen Konzerts fand statt am 29. Dezember 1874 ( ! ) in der Presbyterianischen Kirche in Highland Park, Illinois. Der amerikanische Erfinder Elisha Gray gab eine erste Demonstration seiner Erfindung und transportierte gemäß einer Zeitungsmeldung aus jenen Tagen „bekannte Melodien durch eine Telefonleitung“. Dies war der erste Elektronische Musik-Synthesizer, der selbstoszillierende elektromagnetische  Schaltkreise zur Klangerzeugung verwendete. Jeder Taste war ein monophoner Oszillator zugeordnet, der bereits über Steuerspannungen einer zwei-Oktaven-Tastatur in der Tonhöhe verändert wurde. Dieses Prinzip der Tonhöhensteuerung liegt den Synthesizern bis heute zugrunde.

Elisha Gray war ein Ingenieur, der sich hauptsächlich mit den Möglichkeiten der Nutzung von Elektrizität beschäftigte. Zu regelrechter Berühmtheit gelangte er durch seine Erfindung des Telefones, zeitgleich mit Alexander Bell … allerdings wird die Erfindung heute eher Alexander Bell zugeordnet, da dieser durch abenteuerliche Umstände seine Patentschrift um einige Stunden früher einreichen konnte. Gray wurde am 2. August 1835 in Barnesville, Ohio geboren und verstarb am 21. Januar 1901 im Alter von 65 Jahren in Newtonville, Massachusets. 


Der Name Palatin Project

Der Begriff „Palatin“ findet sich gleich aus dreierlei Gründen in meinem Projektitel, von denen jeder einen eingenen Hintergrund hat.

Erstens: die Wurzeln meiner Familie liegen u.a. in Ungarn. Dort war der Palatin ein Amtsträger bei Hofe, dessen Aufgabe in etwa mit einem heutigen Pressesprecher verglichbar ist. Er war dafür zuständig, königliche Beschlüsse zu verkünden und für deren Durchführung zu sorgen. Hier sehe ich eine Parallele zu meinem musikalischen Tun: es geht darum, Inhalte zu trasnportieren und Geschichten oder Begebenheiten zu erzählen; fast so, wie ich es mit meiner Musik tue.

Zweitens: der Palatin-Hügel ist einer der Sieben Hügel, auf denen Rom errichtet wurde. (Lateinisch: Collis Palatium oder Mons Palatinus) Er ist der zentral gelegene Hügel und damit einer der ältesten Stadtteile der historischen Altstadt. Er steht ca. 40 Meter über dem Forum Romanum. – Der Begriff Palatin leitet sich in diesem Zusammenhang ab aus dem Ausdruck „palātum“ oder „palate“ ab, welcher wiederum zurückgeht auf das etruskische Wort für Himmel: falad. – So gesehen haben bereits die alten Römer vorhergesehen, daß es Musik geben wird, die sich dem Himmel und dem Weltall verbunden sieht.

Drittens: ich lebe in Südwestdeutschland, in der Pfalz. Diese Region wurde – wegen ihrer Hügel – von den Römern „Palatinium“ genannt.

Alles in allem also drei Zufälle und drei gute Gründe, die zu diesem Projektnamen führten. Nebenbei bemerkt: es ist kein Zufall, daß mein Projektlogo ein stilisiertes Einhorn ziert. Das Einhorn ist das Wappentier meiner Heimatstadt Giengen an der Brenz, und ich führe es als Hommage an diese meine Heimatstadt.

Vom Einhorn

Das Einhorn ist ein mythologisches Tier. Das wohl einzige Fabeltier, das in seiner Grunderscheinung nicht auf Urängste der Menschen zurückgeht: Selbst in den frühesten Nennungen ist es zwar wild, aber dem Menschen wohlgesonnen. Selbstlos, einsam, geheimnisvoll – aber immer von übernatürlicher Schönheit. Man kann das Einhorn nur mittels unfairer Methoden einfangen, und man sprach dem gemahlenen Horn die Fähigkeit zu, Gift zu neutralisieren. (Marianna Mayer, The Unicorn And The Lake). In den mordernen Darstellungen ist es meist als Pferd dargestellt, welches eben ein einzelnes Horn auf der Strin trägt. In historischen Darstellungen jedoch unterscheidet sich das Tier sehr von einem Pferd: es trägt einen Ziegenbart, einen quastenartigen Löwenschwanz und wird als Paarhufer dargestellt.  Mehr Details über Einhörner gibt’s -> hier.


 
< zurück   weiter >

© 2012 Palatin Project | Willkommen | Impressum | Rechtliche Hinweise | Gästebuch | Kontakt

Counter: Counter & more Information

Design alaCaesar